Giuseppe Verdi: Nabucco
Inszenatoren
- Musikalische Leitung: T. Brauner, H. Griffiths, R. Hein
- Regie: K. Němec
- Bühnenbild: U. Hüstebeck
- Kostüme: J. Jelínek
- Choreographie: O. Šanda
- Chorleitung: T. Karlovič, A. Melichar
- Regieassistent: L. Cukr, P. Jirsa
Besetzung
- Nabucco: M. Bárta, R. Haan, V. Chmelo, J. Kettner
- Abigaille: A.-L. Bogza, J. Derilova, A. Todorova, N. Miriani
- Ismael: I. Jan, R. Samek, V. Sibera, N. Višňakov
- Zacharias: L. Hynek-Krämer, O. Korotkov
- Fenena: V. Hajnová, J. Horáková Levicová, A. Kalivodová, J. Sýkorová
- Der Oberpriester des Baal: L. Mlejnek, R. Vocel
- Abdallo: L. Havlák, J. Hruška
- Anna: H. Jonášová, D. Vaňkátová
Auch wenn Nabucco erst die dritte Oper von Verdi darstellt, gelang es ihm, ein sehr sugestives Werk aufgrund des biblischen Themens zu schaffen. Im Libretto wandte der Anfang des Psalmes 136 »Va, pensiero, sull’ali dorate« (»Fliege, Gedanke, auf goldenen Flügeln ...«) zuerst seine Aufmerksamkeit zu und inspirierte ihn zu einer spontanen Chorkomposition, derer flammende Melodie und derer Rhythmus sie zu einem Befreiungslied, das in ganzen Italien gesungen wurde, machten. Die ganze Oper beendete er dann innerhalb einigen Wochen. Die leidenschaftliche Musik des Werkes, die von der Befreiung der Juden aus der babylonischen Gefangenschaft erzählt, stimmte mit der Laune der Bevölkerung völlig über, die von der Sehnsucht nach der Befreiung aus der österreichisch-hungarischen Macht und der Vereinigung Italiens benommen war.
Premiere: 28. 11. 1993
Echos in der Presse
„Bei einiger Phantasie sieht man richtig biblische Bilder...“
(Večerník, Praha, 30. 11. 1993)

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